Download Algorithmen in Zellularautomaten: Eine Einführung by Roland Vollmar PDF

By Roland Vollmar

Dieses Buch basiert auf Vorlesungen, die ich in den letzten Jahren an der Technischen Universitat Braunschweig hielt. Es soll dazu dienen, die Eigenschaften von (uberwiegend) nichtnu merischen parallelen Algorithmen, die in Zellularautomaten imple mentierbar sind, anhand von charakteristischen Beispielen deutlich zu machen und dabei die hauptsachlich verwandten der bisher ent wickelten Methoden aufzuzeigen. Es wird dabei weder versucht, Voll standigkeit zu erreichen, noch wird der Anspruch erhoben, eine aus gearbeitete Theorie vorzustellen. Auch auf Aufwandsfragen (Zeit und Zustandskomplexitat) wird nur gelegentlich eingegangen. Bedingt durch die aUsserordentlich schnelle Entwicklung der Mikroprozessor technik ruckt m.E. der breite Einsatz von Arraycomputern naher; da Zellularautomaten als 1-1odelle von ihnen aufgefasst werden konnen, hoffe ich, mit dieser Zusammenstellung auf die sich ergebenden Mog lichkeiten aufmerksam zu machen. Vor der Darstellung der parallelen Algorithmen werden in einem Ka pitel einige Methoden der Standardisierung zellularer Raume be schrieben; dies soll dem mit dem Gebiet nicht vertrauten Leser ein Gefuhl fur Grenzen und Fahigkeiten zellularer Automaten vermitteln und ihn in die Arbeitsweise tiefer einfuhren. Die relativ zahlreichen Hinweise auf weiterfuhrende Arbeiten und auf in diesem Rahmen nicht behandelte Themen sollen eine Einord nung der angegebenen Resultate in das Gesamtgebiet erleichtern hel fen und Anreize zur weiteren Beschaftigung damit gebe

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Erneuerbare Energien

Im Hinblick auf die divergierende Forderung, die wirtschaftliche Entwicklung einer wachsenden Weltbevölkerung und die Notwendigkeit einer Reduktion der Treibhausgasemissionen in Einklang zu bringen, analysieren wir den gegenwärtigen Stand und zukünftige Möglichkeiten der Nutzung verschiedener Primärenergieformen: * Biomasse, mit Schwerpunkt auf Methoden der technischen Biomassennutzung * Solarenergie, mit einem Vergleich verschiedener Technologien: Wärmespeicherung in Sonnenkollektoren, solarthermische Elektrizitätserzeugung, Photovoltaik, Solarchemie zur Produktion solarer Energieträger, Photochemie * Windenergie * Geothermie mit den Nutzungsmöglichkeiten für Hochtemperaturwärme und Umgebungswärme.

„Das ist o.B.d.A. trivial!“: Eine Gebrauchsanleitung zur Formulierung mathematischer Gedanken mit vielen praktischen Tipps für Studierende der Mathematik und Informatik

Used to be Sie schon immer ? ber die Kunst, mathematische Texte zu formulieren, wissen wollten, aber nie zu fragen wagten: used to be bedeutet "trivial", "wohldefiniert", "Korollar", "eindeutig", o. B. d. A. , . .. ? was once sind gute Bezeichnungen? Wie organisiert guy einen Beweis? Dieses Buch hilft den Studierenden der Mathematik mit vielen Beispielen und konkreten Ratschl?

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Gob]) Gebrauch gemacht, die dazu unter dem Gesichts- punkt einer möglichst geringen Redundanz herangezogen werden. Deshalb seien kurz einige Definitionen und Ergebnisse aus diesem Gebiet zitiert. Dann sind darunter solche n ~ 2m jede Position i n-1) der Zahl eindeutig durch die Kette der Bits an den Positionen i, ie1, ••• , iem-1 beschrieben wird; e bezeichnet da- bei die Addition mod n • Eine solche Zahl wird nach [Sm2] als eine binäre Schieberegisterfolge vorn Grade m (und der Länge n ) be- zeichnet.

Und C 0 d d s von Neu man n s , T h a t c h e r s angestellt wurden. In den genannten Konstruktionen sind jeweils auch berechnungs universelle Zellularräume enthalten. Der gleichen Philosophie folgt eine Konstruktion von [Ar1], [Ar3] : Er geht von A r b i b Wa n g -Maschinen aus, die auch wie- der über dieselben Fähigkeiten wie Turingmaschinen verfügen. Sie benutzen ein Band mit zwei Bandsymbolen, zu dem die Steuereinheit über einen Kopf zugreifen kann. Die Steuereinheit enthält ein endliches Programm, das sich aus Befehlen der Art "schreibe", "bewege", "bedingter Sprung (auf einen anderen Befehl in Abhängigkeit vorn Inhalt des Feldes)", "stop" zusammensetzt.

2 ••• 0 0 o 0 0 0 000 000 o 0 1 ~ 0 2 2 ~ 2. a. neben der hier behandelten Synchronisation - von ihm als lokale Synchronisation bezeichnet - auch eine sog. globale Synchronisation besprochen wird. 0 Problemstellung Nach M0 0 r e [M02] stellte M y h i 1 1 1957 die Frage nach Möglichkeiten zur Synchronisation beliebig langer Ketten von Automaten - die selbst wieder synchron arbeiten -, ein Problem, das in der Zwischenzeit als "Firing Squad Synchronization - Problem" (FSSP) bezeichnet wird, und für das und entsprechende Modifikationen eine Reihe von Lösungsvorschlägen gemacht wurden.

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