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By Barbara Kaletta

Anerkannt zu werden, ist nicht nur ein menschliches Grundbedürfnis, sondern vermittelt ebenfalls das Gefühl, in einen sozialen Kontext integriert zu sein. Wie kann es sich aber auswirken, wenn Menschen damit umgehen müssen, weniger Anerkennung zu erfahren als sie sich wünschen?
Indem untersucht wird, ob dies dazu führen kann, dass die betroffene individual menschenfeindliche Einstellungen entwickelt, wird einem von verschiedenen möglichen Verarbeitungsmechanismen nachgegangen.

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Anerkennung und Macht sind somit nicht nur in dem von Holtgrewe unter Bezug auf Frerichs angesprochenen Sinn miteinander verknüpft, dass demjenigen, der über Macht verfügt, zugleich ein großes Ausmaß an Anerkennung zuteil wird (vgl. , 2000 S. 16). Es ist ebenso der Fall, dass derjenige, dessen Anerkennung begehrt wird, in der Lage ist, Macht auszuüben. Das bedeutet, das Gewähren oder Verwehren von Anerkennung kann als Machtmittel verwendet werden. Indem derjenige, dessen Anerkennung begehrt wird, diese gezielt einsetzt, kann er ein von ihm gewünschtes Verhalten desjenigen, der von ihm die Anerkennung einfordert, bewusst hervorrufen bzw.

Honneth interpretiert den Kampf um Anerkennung ausschließlich im Sinne eines Kampfes um die Erweiterung der Anerkennungsverhältnisse und sieht diesen Kampf darin legitimiert, dass ein Vorenthalten von Anerkennung zu einer Verletzung des Selbstverhältnisses eines Menschen führt. Nicht angesprochen wird die Möglichkeit, das Selbstverhältnis eines Menschen auf eine andere Weise zu schützen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass Honneths theoretische Ausführungen als Grundlage für eine – in der vorliegenden Arbeit angestrebte – empirische Analyse von Anerkennungsverhältnissen zu unkonkret erscheinen.

Popitz, 1986). Er zeigt hier noch einmal, dass die Wünsche zweier Personen nach gegenseitiger Anerkennung asymmetrisch sein können. Seine Ausführungen zeigen, dass eine Person, die ihrem Gegenüber mehr Bewunderung und Wertschätzung entgegenbringt, als dieses ihr, das Gegenüber gleichzeitig als ihr überlegen, also als Autorität, anerkennt. Dieser Status des Gegenübers als Autorität kommt somit erst durch die Anerkennung als überlegen zustande. Andererseits bringt aber gerade dieser Status als Autorität es mit sich, dass die Anerkennung dieser Autorität als besonders wertvoll betrachtet wird.

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